Yoga Zuhause? 5 Tipps für Deine hOMe-Yogapraxis!

Ich glaube es hat noch nie so viele fantastische Yoga – und Fitness Programme für Zuhause gegeben wie heute. Von DVDs und Videos über Bücher und Poster ist alles verfügbar. Noch nie war es so einfach Yoga auf eigene Faust zu lernen wie jetzt. Aber das wirklich Problem besteht weniger im Material und der Information als in der Schwierigkeit in der Früh auf zustehen, die Matte aufzurollen und mit der Praxis zu beginnen.

Wer übt eigentlich konsistent zu Hause?

Als Yogalehrerin und Ausbilderin kann ich auf jeden Fall schon mal bestätigen, dass es nur einige wenige Yogaschüler gibt die regelmäßig und mit Erfolg zu Hause üben. Als jemand der glücklicherweise seit über einem Jahrzehnt seine Yogapraxis zu Hause gestalten kann, habe ich hier eventuell ein paar Tipps für dich, die für mich immer ganz gut funktioniert haben.

  1. Sei realistisch was deinen Zeitrahmen betrifft

Bevor wir unsere Firma The Shakti Yoga Wheel gegründet haben, hatte ich die Möglichkeit 1,5-2 Stunden am Tag zu praktizieren. Was für ein Luxus ich weiß…..

Mit dem wachsen der Firmen und dem Aufbau der Organisation in mehreren Ländern, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass eine zwei Stündige Yogapraxis so nicht mehr möglich ist, zumindest nicht ohne das jemand meine Arbeit übernimmt.

Heute blocke ich mir – ziemlich strikt – jeden Tag eine gute Stunde. Manchmal komme ich auf 90 oder 120 Minuten, das ist dann ein echter Bonus. Aber solange ich meine eine Stunde am Tag machen kann, bin ich glücklich. Wenn du damit anfängst deine Yogapraxis für dich zuhause zu planen, mache nicht den Fehler und blocke dir zu große Zeitfenster. Fange damit an kleine 20 Minuten Stücke einzuplanen, für ein paar Sun Salutations und einige Stand Positionen. Diese 20 Minuten sind wichtig und haben großen Einfluss auf deine tägliche Praxis auch wenn es kurz ist, es bringt auf jeden Fall etwas.

  1. Besorge dir eine gute Matte

Jahrelang habe ich auf meiner abgewetzten, alten, zerrissenen Matte praktiziert und mit einem alten Handtuch meinen Schweiß aufgewischt. Es war ok, es war ja nur ich und mein Schlafzimmer und keiner da dem das etwas ausmacht. Aber irgendwann stellte ich fest, dass es MIR etwas ausmacht. Auf meiner alten, zerlumpten Matte Yoga zu praktizieren machte meine ganze Home-Praxis ein wenig weniger besonders und schön. Warum  nicht das was man liebt zu einem besonderen Erlebnis machen fragte ich mich irgendwann?

Heute habe ich eine spezielle Matte die ich super gerne benutze (dünn und nicht rutschig) und ein gutes Yogahandtuch (yoga towel). Die Marke oder das Material ist eigentlich total irrelevant. Benutze das was du magst, aber lass mich erwähnt haben,  dass sich gutes Equipment immer bewährt und die meisten sich damit wohler und auch professioneller ausgestattet fühlen. Also, besorge dir eine Matte die du magst. Richte dich so ein, das du gerne auf deine Matte kommst. Du hast es dir auf jeden Fall verdient!

  1. Lege dir ein Praxis-Buch an

Wenn du Wochen und Monate deine Yogapraxis schriftlich verfolgen kannst fühlt sich deine Home-Praxis real und nachhaltig an. In meinem kleinen Yoga-Journal vermerke ich meine Stimmung, meine Wehwehchen sowie meinen Fortschritt. Man sagt ja, „was man messen kann, kann man auch verbessern“ und dem kann ich auch zustimmen.

  1. Sei erbarmungslos mit deinem Zeitmanagement

Wenn du Familie, Partner oder Freunde um dich hast, entschuldige dich nicht oder fühl dich gar schuldig wenn du dir deine Yogazeit nimmst. Schalte dein Handy aus, mach die Türe zu und mach dir klar, dass das was du hier für dich tust auch allen anderen zu Gute kommt. Mein Mann hat ziemlich schnell begriffen (smart ass;-) das es wirklich der beste Weg ist meine Aufmerksamkeit zu bekommen und ganz präsent für ihn da zu sein, wenn er mir die Möglichkeit lässt mich zurück zu ziehen und Yoga zu üben.

Wenn du emotional oder physisch angeschlagen bist hilft das niemanden. Für Menschen wie uns, die Yoga lieben, ist unsere Praxis das was uns geistig und körperlich gesund hält (zumindest gilt das für mich). Sich schuldig zu fühlen hat hier keinen Platz. Schaff dir deine Übungszeiten, lass es deine Umgebung wissen und mach dein Yogaprogramm.

  1. Denke 10 Jahre weiter

Wir denken in immer kürzeren Zeitabständen. Wie z.B. den nächsten Sommer, das nächste Jahr usw. Aber wo bist du in 10 Jahren? Welche Gesundheit möchtest du haben? Was für ein Leben möchtest du führen? Was für eine Yogapraxis haben? Wenn du dich auf die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre konzentrierst werden die Dinge die du heute tust klarer und einfacher. Roll deine Matte aus, praktiziere, mache kleine Schritte und zahle auf dein persönliches und zukünftiges Energiekonto ein.

Ich bin mir ziemlich bewusst, dass einige meiner Leser bei diesen Tipps immer noch sagen „Ja, aber……“ und das ist auch absolut nachvollziehbar. Wenn eine Übungspraxis Zuhause einfach nichts für dich ist, ist das kein Grund aufzugeben. Such dir einen guten Kurs oder lade dir ein paar Freunde ein und macht zusammen Yoga, so fühlt es sich gleich mehr nach einer Praxis im Studio an.

Ich glaube daran, dass der „beste Yogastil“ immer noch das ist was „ für dich“ funktioniert. Also, roll deine Matte aus und leg los!

Alles Liebe

Jessy_Sign_transparent

Du brauchst mehr Inspiration:

  1. Deine Yogapraxis für Zuhause „Shakti Yoga Glow Serie“ – auch einzelne Videos verfügbar
  2. Wild West Yoga & Reit Retreat – Wir haben wieder 1 Platz frei!
  3. Noch mehr Termine (Klassen, Workshops, Retreats)
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