„Wir machen das alle…“

Seit Monaten erinnert und “bettelt” mich mein Laptop an doch endlich die Software up- zudaten. Monatelang habe ich den Button „Erinnere mich später“ geklickt.

Du weißt von was ich spreche? Die kleine Box die erscheint und versucht Dich zu überzeugen, jetzt die aktuellste und die bessere Version zu laden– natürlich immer zu denkbar ungünstigsten Zeiten  z.B. wenn ich versuche zu googlen ob das Muttermal das ich habe möglicherweise krebsanfällig ist oder wenn ich gerade einen Flug buchen will.

Meist gibt es verschiedene Update-Boxen wie „Update in einer Stunde“, „Update heute Nacht“, „Automatisches Update“. Ich meine, man muss dieser Box wirklich tiefen Respekt zollen für so viel Durchhaltevermögen oder?

Als ich das erste Mal “Erinnere mich morgen” angeklickt habe, habe ich im ernst angenommen, ich würde es morgen auch installieren. Und am nächsten Tag, habe ich es wieder angeklickt und am darauffolgenden habe ich wieder genau dasselbe gedacht. „Mach ich morgen“.

Haben wir nicht alle diesen „Erinnere mich morgen wieder“ Trigger?

Morgen...

Erinnere mich dran mit dem meditieren zu beginnen – morgen. Erinnere mich daran meine Yogamatte auszurollen – morgen. Erinnere mich endlich Vertrauen zu fassen – morgen.

Auch wenn wir es schaffen “Erinnere mich in einer Stunde” zu wählen, schieben wir es wieder vor uns her, mit Widerstand und Desinteresse. Wir sind zurück zu „Erinnere mich morgen“.

Dieses Jahr, gefangen im Kreislauf von „Stop and Go“, hatte schließlich die Erkenntnis.

Ich bin nicht enttäuscht darüber, dass ich die Dinge nicht vollende die ich machen will. Ich bin enttäuscht, dass ich aufgrund meiner Untätigkeit, meiner inneren kritischen Stimme, meinem inneren Kritiker eine immense Kraft und Einfluss über mich gebe. Die Stimme die sagt: „Warum eigentlich?“ „Für was und wenn willst du das eigentlich machen?“, „Das interessiert sowieso keinen?“.

Ich stelle fest, dass wenn man damit beginnt Herzenswünsche vor sich her zuschieben,  und innerlich auf „Mach ich morgen“ klickt, damit beginnt sich nach und nach mit Kritik und Urteilen zu überfluten. Und plötzlich tauchen Worte auf wie „schlecht“, „hoffnungslos“, „faul“, „wertlos“.

Der Wunsch z.B. wieder regelmäßig zu meditieren verwandelt sich auf einmal in eine weitere Möglichkeit Fehler an mir zu finden.

An welchen Punkt muss man kommen um diesen Kreislauf zu unterbrechen?

Vielleicht wirst Du sagen: Ok, ich nehme an einem Retreat teil und gehe meinen Urteilen auf den Grund. Kein Telefon. Keine Emails. Nur ich und meine innere kritische Stimme. Keine Ablenkung und keine Option mein „Mindset-Update“ zu verschieben oder zu vermeiden.

Mit anderen Worten: Kein Warten bis morgen. Na ja.. bis morgen, wenn das Retreat beginnt;-)

Wenn Du Dich bist jetzt hast einfach treiben lassen, abwartend was die Zukunft Dir bringt, hineinhören in das was Du brauchst kann ich Dir nur sagen:  ich weiß was Du meinst. Ich bin ganz bei Dir!

Ich glaube zu tiefst, dass genau diese Momente exakt das bereithalten, was man gerade braucht. Und genau jetzt, kannst Du Deiner inneren kritischen Stimme sagen „Genug ist genug“.

Nicht in einer Stunde. Nicht heute Nacht. Genau jetzt!

Retreat Eifel

Wenn Du nicht mehr “weiter klicken” willst;-), dann melde Dich schnell in unserem Wild West Yoga & Reit Retreat an. Wir sind bereits zu 50% ausgebucht.

Ich freue mich über Dein Feedback! Schreib mir info@shakti-flow-yoga.com

Alles Liebe

Jessy_Sign_transparent

 

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