Ich Will Das Ändern, Aber Wie?

In den vergangenen Wochen habe ich meine Aufmerksamkeit darauf verwendet, einige Angewohnheiten zu ändern um ein bisschen Schwung in ein paar Bereiche meines Lebens zu bringen. Aber egal was ich angefangen habe, ich bin immer wieder auf den Punkt zurück gefallen an dem ich angefangen hatte. Irgendwann war ich es leid meine Zeit zu verschwenden und musste anerkennen, dass ich Unterstützung nötig hatte. Etwas, dass das mir nicht leichtfällt. Weder das “Fragen” noch das “Annehmen”.

Das Schöne war, dass die Unterstützung die ich erhielt zwar im Grunde simple war, aber trotzdem den entscheidenden Unterschied machte. Deshalb möchte ich diese Geschichte hier teilen und vielleicht hast du ganz ähnliche Erfahrungen gemacht?

Hast Du jemals versucht eine deiner Angewohnheiten zu ändern? Vielleicht hast du dir vorgenommen weniger Fleisch und mehr Gemüse zu essen, öfter zum Yoga oder zum Sport zu gehen. Deine Eltern öfter anzurufen, dich von deiner „Koffein Abhängigkeit“ zu befreien? Es scheint so einfach zu sein. Und als Yogis oder Yoga praktizierende wissen wir, dass es Hingebung und Entschiedenheit bedarf – oder das was wir TAPAS nennen – sich wirklich von etwas zu lösen, aufzugeben oder anders zu machen.

Letzen Monat hatte ich mir das Ziel gesetzt komplett ohne Zucker auszukommen. Und prompt gab es tausend Verführer die mich ständig herausforderten, freien Starbucks Chai, überbackene Nudeln und Nachspeisen wo immer ich auch kuckte.

Aber, gegeben all dieser Verlockungen, konnte ich mich beherrschen und lernte langsam wie ich mir kleine Verpflichtungen und Aufgaben geben konnte, um meine neue Angewohnheit zu unterstützen, die nicht nur meiner Gesundheit zu Gute kam, sondern auch meinem Selbstverstrauen den Rücken stärkte.

Fast schon zufällig stolperte ich über Leo Babatua dem Gründer von „Zen Habits (Angewohnheit)“, der ziemlich genau den Nagel auf den Kopf trifft, wenn er sagt: Der einfachste Weg mit einer neuen, in Angriff genommen Angewohnheit zu scheitern ist, zu viele Dinge auf einmal zu machen. Oder Dich mit den Dingen zu umgeben, die du eigentlich versuchst zu vermeiden. Die Frage ist nun, wie funktioniert es?

Manchmal ist es das Beste so einfach wie möglich anzufangen. Wenn du versuchst eine Essgewohnheit zu ändern, nimm dir vor jeder Mahlzeit 10-15 Sekunden um zu entspannen und zu fokussieren (wie oft essen wir einfach gedankenlos neben unseren Tätigkeiten)?

Versuche 12 Stunden zu fasten. Oder praktiziere einmal am Tag eine Form der Entspannung die du noch nie gemacht hast z.B. Body-Scan, Geh-Meditation oder das Atmen mit einem Yoga Sandsack auf deinem Bauch. Yoga Nidra oder eine Atemtechnik wie z.B. Nadi Shodhana. All das kann helfen die innere Stimme etwas mehr zu „tunen“, so dass wir bessere Entscheidungen treffen können.

Wenn du das Gefühl hast, dass keine dieser Möglichkeiten für dich funktioniert, fordere dich selbst heraus und entscheide dich für eine Aktivität, von der du weißt das sie dir gesundheitlich etwas bringt und praktiziere dies für einen festgelegten Zeitraum.

Das ist was ich gemacht habe als ich mir vorgenommen hatte, für einen Monat auf Zucker zu verzichten. Ich wusste schon zu diesem Zeitpunkt, dass ich Zucker nicht wirklich gut vertrage. Ihn permanent von meinem Speiseplan zu streichen, schien aber unmöglich. Also versprach ich mir quasi selbst, Zucker für NUR einen Monat wegzulassen. Und es hat funktioniert!

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Noch mehr Videos findest du hier.

Interessanterweise, nachdem ich entdeckt hatte wie viel besser ich mich ohne Zucker fühle, hatte ich auch viel weniger verlangen danach. Dieser Monat „Herausforderung“ hat mir das Durchhaltevermögen geben weiter zu machen.

Dieses Durchhaltevermögen kannst du trainieren indem du dir regemäßig Mini-Herausforderungen stellst und dir diese Mini-Challenges zu einer regelmäßigen Aufgabe machst. Am besten führst Du ein kleines Tagebuch über deine Praxis.

Das kleine Experiment sich jeden Tag in TAPAS zu üben, verhilft uns zu mehr Durchsetzungskraft etwas wirklich anzupacken. Es ist mit Sicherheit nicht immer einfach, das gebe ich gerne zu. Aber es ist es wert!

Was ist deine größte Herausforderung und wie begegnest du ihr? Dein Kommentar ist herzlich willkommen! Wer teilt gewinnt😉

Ich sehe dich auf der Ranch! Mehr Termine, Retreats, Workshops findest Du hier

 

Alles Liebe

Jessy_Sign_transparent

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